Wälzlager unterstützen und führen rotierende oder schwenkende Bauteile wie Wellen, Achsen oder Räder und übertragen dabei Lasten zwischen diesen Komponenten. Ihre wesentliche Eigenschaft ist die Minimierung von Reibung, wodurch eine hohe Effizienz, Präzision und Leistung erzielt wird. Durch den Einsatz rollender Körper wie Kugeln (Kugellager) oder Rollen (Rollenlager) reduziert sich die Reibung deutlich, was wiederum hohe Drehzahlen ermöglicht und gleichzeitig Geräusch- und Wärmeentwicklung reduziert.
Dank ihrer Fähigkeit, sowohl hohe radiale als auch axiale Belastungen aufzunehmen, eignen sich Wälzlager besonders für anspruchsvolle Anwendungen mit variierenden Lastverhältnissen. Die präzise Fertigung der Lager sorgt für ruhigen Lauf und hohe Genauigkeit in der Führung der Maschinenteile. Ein weiterer Vorteil ist die Energieeffizienz, denn die geringe Reibung vermindert den Energieverbrauch sowie den Verschleiß der beweglichen Komponenten, wodurch die Lebensdauer von Maschinen verlängert wird.
Zudem zeichnen sich Wälzlager durch ihre Kosteneffizienz aus, da sie meist standardisierte, national oder international normierte Bauteile sind, die problemlos ausgetauscht werden können. Insgesamt tragen Wälzlager wesentlich dazu bei, technische Anlagen durch minimierte Reibung, gesteigerte Zuverlässigkeit und hohe Flexibilität wirtschaftlicher und leistungsfähiger zu machen.